Methodensteckbrief

Die Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland sowie der Umgang der Nutzer mit den Angeboten bilden seit 1997 die zentralen Fragestellungen der ARD/ZDF-Onlinestudien.

Die ARD/ZDF-Onlinestudien werden jährlich jeweils im zweiten Quartal als Repräsentativerhebung durchgeführt. Bis 2000 wurden für die repräsentative Abbildung der Internetnutzer und der Internet-Nichtnutzer zwei unabhängige Stichproben gebildet. Seit 2001 gehen alle bundesdeutschen Erwachsenen ab 14 Jahre in die Grundgesamtheit ein. Die Stichprobe für die befragten Onliner (ARD/ZDF-Onlinestudie) und die Offliner (ARD/ZDF-Offlinestudie) wird auf Basis der ADM-Auswahlgrundlage für Telefonstichproben erzeugt.

Die national repräsentative Stichprobe wurde nach Geschlecht, Alter, Bildung und Bundesland auf Basis der Ergebnisse der jeweiligen Media-Analyse gewichtet. Die Interviews wurden telefonisch über CATI (= Computer Assisted Telephone Interviews) erhoben. Die Ausschöpfung der Ausgangsstichprobe liegt zwischen 70 Prozent und 72 Prozent.

Seit 2001 werden sowohl die Online- als auch die Offline-Stichproben alsTagesstichproben angelegt. So können analog zu den Reichweitenuntersuchungen im Hörfunk und im Fernsehen repräsentative Aussagen über die jeweils „gestrige“ Internetnutzung getroffen werden. Dazu werden die ausgewählten Telefonnummern per Zufall auf sieben gleich große Wochentagsstichproben verteilt. So können Nutzungsmuster des Internets im Tagesverlauf erfasst werden. Darüber hinaus bietet die Tagesstichprobe die Möglichkeit, unterschiedliche Muster an Werktagen und am Wochenende abzubilden.

Die methodische Beratung und Betreuung der Studie, die Durchführung der Interviews und Auswertung der Ergebnisse liegt seit Beginn bei dem Institut für Medien- und Marketingforschung externer Link in neuem Fenster folgtEnigma-GfK, Wiesbaden.